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Berufsbildende Schulen II 
Im Eingangsverfahren besteht die Möglichkeit, eine erste Orientierung in der WfbM zu erhalten. Über die Dauer eines Vierteljahres kann in den jeweiligen, in Frage kommenden Arbeitsbereichen zu Probe gearbeitet werden, erste Inhalte und Anforderungen werden vermittelt und Erfahrungen in Bezug auf die Tätigkeiten und notwendigen Fähigkeiten werden gesammelt. Über den durch die pädagogischen Fachkräfte erstellten Eingliederungsplan erfolgt die detaillierte Dokumentation der Tätigkeit im Eingangsverfahren, auf dessen Grundlage im Anschluss die Entscheidung auf Seiten des Beschäftigten, der Einrichtung und der jeweiligen Kostenträger im Rahmen eines Fachaus- schusses über die Aufnahme in die WfbM getätigt wird.  
Im Anschluss an das Eingangsverfahren folgt eine zweijährige Tätigkeit im Berufsbildungsbereich. Hier werden Grundlagenkenntnisse im jeweils auszuführenden Arbeitsbereich vermittelt, Arbeitsschritte verinnerlicht, theoretisches Wissen im Rahmen des wöchentlichen  Berufsschulunterrichts erlernt sowie sämtliche im Gesamtkonzept der WfbM verankerten Richtlinien und Konzepte aufgegriffen.Wiederum über Förderpläne, welche gleichfalls im Rahmen des Fachausschusses den jeweiligen Kostenträgern vorgestellt werden, wird die individuelle Entwicklung des Beschäftigten dokumentiert. Im Anschluss an die erfolgreiche Absolvierung des Berufsbildungsbereiches mit der entsprechenden Qualifikation für den jeweiligen Arbeitsbereich erfolgt der Wechsel in die Produktion, in den Arbeitsbereich der WfbM.    

Berufsbildungsbereich